Reisebericht zur Ecuaodor/Galapagos-Rundreise 2012

Eine Reise nach Ecuador und zu den Galapagos-Inseln,  mit dem Verein Bildung Kultur und Studienreise  Seckach,  führte eine große Gruppe Kultur- und Naturinteressierter  aus dem gesamten NOK, in dieses faszinierendes kleine Land am Äquator. Schon bei der Landung auf fast 3000m Höhe in der Hauptstadt Quito, bei der Begegnung mit der ethnischen Vielfalt von Indianern, Mestizen und Afro-Ecuadorianern, sowie der von Bergen umrahmten Stadt, brachte die Besucher zum Staunen. Zwei Tage nahm man sich, die koloniale Hauptstadt die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ihre Kirchen, Kathedralen, belebte Plätze und Museen,  zu besichtigen.

Am Äquatordenkmal nahm man die Möglichkeit wahr, mit dem einen Fuß auf der nördlichen und mit dem anderen auf der südlichen Seite der Erde zu stehen. Mit der Seilbahn fuhr man auf den Hausberg von Quito, auf 4050m Höhe. Bei Wanderungen auf diesem „Balkon der Stadt“ bekam  man einen Eindruck von der 40km langen Ausdehnung der Stadt. Es bot sich weiter die Gelegenheit den Gipfel des  4696m hohen Hausberges zu besteigen. Auf der Panamericana ging die Fahrt am folgenden Tag weiter in Richtung Norden über Calderon nach Otavalo. Schneebedeckte Vulkane, bunte Indianermärkte, Kraterlagune und eine faszinierende Natur zeigten sich den Besuchern. Ein weiteres Ziel am kommenden Tag  war die im Nebelwald gelegene Ortschaft Mindo. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort, zur Beobachtung von Schmetterlingen und zahlreichen Vogelarten, darunter 20 Kolibri-Arten. Auf der Panamericana die hier die Straße der Vulkane genannt wird, ging es weiter zum Cotopaxi Nationalpark, wo auf 4000m Höhe eine geführte Wanderung im Naturschutzgebiet unternommen wurde.

Auf der Weiterfahrt nach Banos, dem „Tor zum Dschungel“  dem berühmtesten Wallfahrtsort Ecuadors stand auch der Besuch einer Rosenplantage auf dem Programm. Bei einem Abendbesuch der Wallfahrtskirche konnte die Gruppe die besondere Atmosphäre bei einer Messe und Taufen  miterleben. Der folgende Tag brachte die Gruppe endgültig über Nebel und Regenwald in den Dschungel. Eine Wanderung zu einem im Regenwald gelegenem Wasserfall zeigte die dort  üppig sprießende Natur. Das letzte Stück zur Amazonas-Lodge Casa del Suizo wurde mit dem  Kanu zurück gelegt. Zwei Tage verbrachte die Gruppe im Dschungel des Amazonas und lernte dort vieles über Pflanzen, Tiere und Bewohner dieses einzigartigen Naturschutzgebietes kennen. Danach ging es zurück ins Hochland nach Riobamba. Dort erlebte man eine der schönsten Bahnfahrten  Südamerikas von den Höhenzügen der Anden ins grüne Tiefland. Cuenca die einstige Inkahauptstadt  des Nordens, mit den Kirchen, Villen, Plätzen und der Kathedrale begeisterte die Besucher aus dem NOK. Die Inka- Ruinen von Ingapirca, eines der bedeutendsten Monumente prähistorischer Kultur in Ecuador wurde besichtigt, bevor man nach Guayaquil, der größten Stadt des Landes fuhr. Eine Stadtbesichtigung der 2,2Mill. Stadt bildete für einen Teil der Gruppe den Abschluss  dieser Ecuadorreise, die für sie nach unvergesslichen 14 Tagen endete.

Ein Flug von Guayaquil brachte den verbliebenen Teil der Reisegruppe  zu den 1000km  von der ecuadorianischen Festlandküste liegenden Galapagos Inseln. Dort unternahm man Ausflüge mit Naturreiseführern zu verschiedenen Inseln, um die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt und die beeindruckenden geologischen Formen der Vulkaninseln kennenzulernen. In der Charles-Darwin-Station konnten die Riesenschildkröte der „einsame George“ von der Isla Pinta, einzig überlebende Landschildkröte und letzte seiner Art sehen. Leider ist  dieser, wie in der Zwischenzeit in den Zeitungen zu lesen war,  verstorben. Somit ist  wieder eine Art ausgestorben ist.

Bei  Wanderungen und Bootsfahrten zu den verschiedenen Inseln erlebten die Naturliebhabern eine Tier- und Pflanzenwelt, die einmalig ist, die zu schützen unser aller Anliegen sein sollte. Nach fünf Tagen auf der „Arche Noah“ im Pazifik wie Eibl-Eibesfeldt die Insel taufte, kehrte man wieder über Ecuador zurück  in den NOK.